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Rechtevergabe in firmeninternen Wikis

Einen interessanten Artikel zu diesem Thema findet sich aktuell auf dem Unternehmensblog der SYNAXON AG.  Die meisten Bauchschmerzen bei der Einführung von Web 2.0 Technologien in Unternehmen  dürften bei vielen Unternehmen Firmen die Vergabe von Schreib-, Lese- und sonstigen Rechten verursachen. Welcher Nutzer darf wann welche Informationen ändern oder neu hinzufügen? Eine zu restriktive Rechtevergabe erschwert die Nutzung und die Aktivierung der Nutzer zunehmend. Da viele Web 2.0 Technologien auf „the rich get richer“ Phänomenen basieren, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor die schnelle zur Verfügung Stellung von relevanten, aktuellen Informationen.

Viele Unternehmen entscheiden sich aus Angst vor Missbrauch für eine relativ enge Rechtevergabe und viele bürokratische Genehmigungsverfahren. Die SYNAXON AG ging genau in diesem Punkt einen konträren Weg. Ihr Wiki basiert auf folgendem Grundsatz:

Jeder kann alles ändern und die Änderung gilt ohne weitere Freigabe sofort. Das gilt auch für alle Prozessbeschreibungen und Unternehmensregeln.

Der Erfolg gibt dem Unternehmen Recht. Bis dato kam es bei der SYNAXON AG noch zu keinen bewussten Missbrauchsvorfällen. Realistischweise wird sich aber auch kaum ein Nutzer in einem Unternehmensnetzwerk so anonym bewegen können, dass Missbrauchsfälle nicht auf den Verursacher Zurückführbar  sind. Mitarbeiter eines IT Unternehmens sollten sich dieser Tatsache wohl auch bewusst sein… ;)

Dieses Beispiel zeigt, dass Enterprise 2.0 Anwendungen wie alle Web 2.0 Applikationen viel Luft zum Atmen benötigen. Eine Adaptierung von Web 2.0 Phänomen funktioniert in Unternehmen nur dann, wenn die sozialen Grundlagen stimmen und die offene Unternehmenskultur gewollt ist und gelebt wird.

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