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Balsamiq Mockup Tool

Jeder der mal versucht hat einem Kunden, Vorgesetzten oder Sonstwem eine Idee für ein Oberflächendesign (z.B. einer Website) zu verkaufen, weiß um das Problem die Sache vernünftig darzustellen. Entweder es kostet wahnsinnig viel Zeit ein Mockup zu erstellen oder der Kunde glaubt das Mockup hätte schon die volle Funktionalität und versteht nicht warum er für die Entwicklung noch mehr Geld ausgeben soll…

Abhilfe schafft hier das Balsamiq Mockup Tool.  Anhand dieser Software lassen sich innerhalb kürzester Zeit ansehnliche Mockups erstellen. Durch die skizzenhafte Darstellungsform, die ich persönlich sehr gelungen finde, ist einem immer bewusst, dass es sich nur um ein Mockup und nicht das tatsächliche User Interface handelt.

Besonders interessant finde ich, dass die Einfachheit und Schnelligkeit, mit der sich ansehnliche Mockups erstellen lassen. Die Mockups liegen übrigens im XML-Format vor und können für eventuelle Weiterverarbeitung (leider in der Software nicht vorgesehen) genutzt werden. Das Tool basiert auf Adobe Air und ist auf allen gängigen Plattformen (Mac, Windows, und Linux) lauffähig. Zusätzlich unterstützt die Software eine Vielzahl von Keyboard-Shortcuts, was tastaturaffinen Nutzern den Einsatz noch erleichtert. Die Software kann in einer eingeschränkten Version auch kostenlos genutzt werden, aber auch die Lizenzkosten halten sich, meiner Meinung nach, in Grenzen.

Nicht ganz gelungen finde ich, dass man nur auf vorhandene Designelemente zurückgreifen kann und es kein freies Zeichenfeld gibt, in dem man seine Ideen auf den Screen bringen kann. Zusätzlich wäre vielleicht eine Integration von eigenen Designelementen interessant, die man selbst in gängigen Designtools erstellt hat. Klar, lässt sich als Negativ anführen, dass ein Mockup Design Tool nur auf vorhandene und altbewährte Designelemente zurückgreift und deshalb die Innovativität im UI-Design einschränkt und behindert. Allerdings lässt sich durch diese Tool leicht das Verständnis von Designer/Entwickler und Kunde auf den gleichen Stand bringen. Es werden dementsprechend Fehlentwicklungen verhindert und das spart bekanntlich bares Geld…

Schade ist sicherlich auch, dass man das Tool installieren muss und nicht direkt im Browser verwenden kann. D. h. es gibt immer “Room for Improvement” und das wird bestimmt in zukünftigen Versionen des Tools berücksichtigt.

Hier noch der Link zur Demo. Viel Spaß beim rumspielen…

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